Planungswissen / Unterkonstruktion / Sonderlösung Bühnenwände
Unterkonstruktion
Sonderlösung Bühnenwände
Bühnenwände stellen aufgrund der Deckensituation besondere Anforderungen an die Unterkonstruktion.
Ausgangslage
- Die Bühnenöffnung hat eine reduzierte Breite und Höhe gegenüber der Mehrfach- / Konzerthalle
- Die Laufschiene wird – ähnlich einer Vorhangschiene – auf die Rückseite der Bühne geschoben
- Die Decke ist bei Bühnenwänden meist deutlich höher und teilweise auch schräg
- Die Decke ist in der Regel nicht ausreichend tragfähig für die schweren Elemente
- Die gesamte Bühnentechnik braucht Platz an der Bühnendecke
Lösung: Winkelkonsolen
Für diese Situation setzt H&T spezielle Winkelkonsolen ein, die eine sichere Kraftableitung auch bei ungünstiger Deckengeometrie ermöglichen.
Bei Bühnenwänden wird an der Vorderkante der Bühne meist ein Deckensturz erstellt. In der Regel soll die Laufschiene inklusive Elemente bündig mit dem Bühnenabschluss enden – dann muss die Laufschiene am äusseren Ende des Deckensturzes verankert werden.
Für Bühnenwände in Turn- und Sporthallen gilt zusätzlich eine sicherheitstechnische Vorschrift – siehe Prinzip der glatten Wand (bfu 2.020).
