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FALTWAND VS. SCHIEBEWAND – GRUNDLAGEN
Faltwand oder Schiebewand – wann was?
Die Wahl zwischen Faltwand und Schiebewand entscheidet sich selten am Design allein – fünf technische Kriterien geben den Ausschlag.
Schalldämmung als erstes Ausschlusskriterium
Faltwände erreichen maximal Rw 33 dB, hochwertige Schiebewandsysteme bis Rw 60,7 dB. Bei gleichzeitig genutzten Konferenz- oder Schulungsräumen, in denen echte akustische Trennung gefragt ist, führt daher kein Weg an einer Schiebewand vorbei.
Kosten: Lamellen versus Flügelelemente
Bei den Kosten muss zwischen schmalen Lamellen-Systemen und breiten Flügelelementen unterschieden werden. Schmale Lamellen wie Design HE oder Design SPF50 sind in der Regel günstiger als vergleichbare Schiebewände. Breite Faltwandflügel wie Design Vista, Design Wave oder Design Seedorf sind dagegen tendenziell teurer: Da die breiten Flügel zusammenhängend sind, kumuliert sich das Gewicht, was aufwändigere und teurere technische Beschlagskomponenten zur Folge hat.
Konstruktion, Gewicht und Platzbedarf
Bei Faltwänden müssen die einzelnen Paneele aufwändig über Scharniere oder Bänder miteinander verbunden werden. Das kumulierte Gewicht beansprucht Mechanik und Laufschiene stärker als bei Schiebewänden. Im Gegenzug benötigen Faltwände – insbesondere Harmonikatüren wie Design HE – im gefalteten Zustand sehr wenig Platz und eignen sich daher besonders für enge Platzverhältnisse.
Sonderfall: Systeme mit doppelter Einsatzfähigkeit
Design Eco Glass, Design Vista und Design Wave lassen sich sowohl als Faltwand als auch als Schiebewand einsetzen und erscheinen deshalb in beiden Produktübersichten.
